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Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation

Fotografien von Inge Werth
Inge Werth: von Gastarbeitern bestreiktes Haus, FFM-Westend, Eppsteinerstr. 44, 1972 © Inge Werth

Inge Werth gehört zu den Fotografinnen des 20. Jahrhunderts, die eine bewegte Zeit gesellschaftlicher und städtebaulicher Umbrüche fixierten. Mit ihrer Kamera erfasste sie, wie die Nachkriegsgeneration gegen Verhältnisse rebellierte, die längst überholt, gesellschaftliche Erneuerungen blockierten. Die großen Ereignisse im öffentlichen Raum hielt sie ebenso fest wie die vielen kleinen Nebenschauplätze. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf die Ereignisse um 1968, führt den Betrachter an Schauplätze studentischer Unruhen und gesellschaftlicher Aufbrüche in Paris und Frankfurt am Main, aber auch zu kulturellen Ereignissen. Dazu zählen die Publikumsbeschimpfung von Peter Handke, der Ostermarsch unter Beteiligung von Joan Baez oder die Experimenta.

Das Museum Giersch der Goethe-Universität versteht sich als „Fenster der Universität“ zur Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main. Das im Jahr 2000 gegründete Museum widmet sich seit vielen Jahren erfolgreich der Erforschung und Vermittlung regionaler Kunst – ein Alleinstellungsmerkmal im Kontext der reichen Frankfurter Museumslandschaft. Außerdem ist das Museum ein Schauplatz von Ausstellungsprojekten, in denen bedeutsame Aspekte des wissenschaftlich-intellektuellen Lebens der Goethe-Universität präsentiert werden.

Ausstellungsdauer 09.08.2018 bis 14.10.2018
Öffnungszeiten

Dienstag–Donnerstag 12:00–19:00 Uhr
Freitag–Sonntag 10:00–18:00 Uhr
Montag geschlossen

Location
Museum Giersch der Goethe-Universität
60596 Frankfurt am Main

Deutschland

Websites Location:www.museum-giersch.de
Künstler:
Printdienstleister
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