FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

Zur Gruppe der => Bearbeitungs-Software zählendes Programm zur Bearbeitung einer => Bilddatei. Es ist zentrales Element für alle in der

=> EBV anfallenden Arbeitsschritte und damit unverzichtbar. Man unterscheidet B'e., bei denen die einzelnen Arbeitsschritte unmittelbar auf die ursprüngliche Bilddatei einwirken und diese verändern und solche mit parametrischem Ansatz [=> Parametrische Bildbearbeitung].

Die Gesamtheit der digitalisierten Bild- informationen einer optisch erzeugten Abbildung eines Motivs (einer => Szene) oder einer Vorlage in einer strukturierten und für die elektronische Datenverarbeitung [=> EDV] codierten Form.

Eine B. ist Bitmap orientiert [=> Bitmap] und entweder auf die Aufnahme oder die Ausgabe bezogen.

Die aufnahmebezogene B. enthält von einem => Bilderfassungsgerät gelieferte, unbearbeitete Bildinformationen. Diese repräsentieren die Aufnahmesituation mit ihren spezifischen Beleuchtungsverhältnissen. Verfälschungen der Bildinformationen durch geräteabhängige optische und elektronische Fehlerquellen, wie unzulänglicher Dynamikumfang [=> Dichteumfang], => Rauschen, => Digitale Unschärfe, => Artefakte, Aliasingeffekte [=> Aliasing], sind i.a. nicht korrigiert.

Die Datei kann bei dafür geeigneten Bilderfassungs geräten im RAW-Format [=> RAW] oder in einem anderen => Dateiformat vorliegen. Neben den eigentlichen Bildinformationen werden dabei auch

=> Metadaten erfasst (nicht bei allen Datei- formaten).

Daneben erzeugen viele Digitalkameras auch ausgabebezogene Bilddateien, wobei kameraintern ein => Colour rendering mit einstellbaren Parametern erfolgt.

Die ausgabebezogene B. enthält bearbeitete Bildinformationen, die auf ein gewünschtes => Ausgabegerät, Medium und/oder eine bestimmte Betrachtungsumgebung bezogen sind.

Insbesondere im Low-end- und Consumerbereich wird die Bildbearbeitung häufig kameraintern automatisch vorgenommen.

Eine B. wird durch vier grundlegende Merkmale gekennzeichnet: Abmessung, => Auflösung,

=> Bittiefe, => Farbmodell. Sie kann vergleichs- weise sehr groß sein und stellt deshalb besondere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der eingesetzten EDV-Systeme.

Für die elektronische Bildaufzeichnung [=> EBA] benötigtes Gerät [=> Digitalkamera, => Scanner].

B. bilden in der Systematik des => ICC eine eigene Geräteklasse.

In => Bilderfassungsgeräte integrierte Hard- ware/Software-Kombination, die von => Sensoren gelieferte Signale intern zu einer oder mehreren

=> Bilddateien in unterschiedlichen => Datei- formaten aufbereitet und abspeichert

(= Primärspeicherung).

Die Software des B. gehört zur Hersteller eigenen "firmware" und ist i.a. nicht auf andere Geräte übertragbar.

Das kleinste adressierbare Bildelement, das von einem Bilderfassungsgerät erfasst werden kann [=> Bilderfassungsgerät; => Adresse].

Siehe auch => Pixel.

Der B. ist nicht mit dem => Druckerpunkt zu verwechseln!

Synonym für Stillvideokamera; als => Bild- erfassungsgerät für die Digitalfotografie ungebräuchlich

Siehe auch: => EBA.

Arbeitsschritt der (unglücklich so genannten) => Monitorkalibrierung. Hierbei wird ein Meßgerät eingesetzt (=> Spektralfotometer oder => Colorimeter), mit dem die Abweichungen der Monitor- farben von denen eines => Referenzfarbraumes farbmetrisch erfasst und anschließend als Monitor- profil [=> Farbprofil] zur Justierung (Korrektur) der Farbwiedergabe bereitgestellt werden.

Man unterscheidet zwischen => Software- kalibrierung und => Hardwarekalibrierung.

Die Grundeinstellung eines Bildschirms (Monitors) für eine optimale Farbwiedergabe. Sie umfasst die Einstellung von => Helligkeit, => Kontrast, => Weißpunkt und => Monitorgamma. B. ist nicht mit dem (unglücklich gewählten) Begriff => Monitorkalibrierung zu verwechseln. Sie ersetzt nicht die => Charakterisierung bzw. => Profilier- ung, sondern ist deren notwendige Voraussetzung. Die Parameter der B. sollten sich an dem Verwendungszweck des Geräts ausrichten. Beispielsweise empfiehlt Adobe für die => EBV mit dem dabei häufig verwendeten => Arbeitsfarb- raum => Adobe RGB (1998) eine Weißpunkt- Helligkeit zwischen 125 und 200 cd/m² und ein Kontrastverhältnis zwischen 230 : 1 und 400 : 1. [=> Weißpunkt; => cd/m²; => Kontrast]. Es ist darauf zu achten, dass Monitorgamma und => Gamma des => Arbeitsfarbraums überein- stimmen, damit es bei der EBV nicht zu umrech- nungsbedingten Verlusten von => Tonwerten und zu => Tonwertabriss kommt. 

In der => EBA benutztes Verfahren, das benachbarte => Pixel zusammenfasst, indem ihre Helligkeitswerte addiert werden. Die => Eingabe- auflösung reduziert sich entsprechend der Anzahl der zusammengeschalteten Pixel. B. verbessert das bei kleinen => Sensorelementen kritische Rauschverhalten [=> Rauschen] und kann auch zur Erhöhung der Empfindlichkeit großer => Sensoren eingesetzt werden, die meist über hinreichende Auflösungsreserve verfügen, wie z.B. bei => Digitalbacks des High-End-Sektors. 

1. Ein aus einzelnen Bildpunkten [=> Pixel] aufgebautes Bild), in der => EDV auch Rastergrafik genannt (Ggs.: => Vektor- grafik). Für die Bearbeitung in => Bild- bearbeitungsprogrammen muss das Bild als B. vorliegen. 2. Ein => Dateiformat (BMP) für Pixelbilder auf Windows-Systemen, das i. a. nur für die Systembilder des Betriebssystems benutzt wird. 3. Eine firmenspezifische (Adobe) Bezeichnung für einen => Farbmodus, der das Bild auf die => Tonwerte Schwarz und Weiß reduziert. 

Bezeichnung für den Umfang einer in Wertstufen aufgelösten Bildinformation (z.B. des => Ton- wertes). Üblich sind B'n von 8, 16 oder 32 Bit.

Eine B. von 8 Bit entspricht einer Anzahl von 256 Stufen, eine solche von 16 Bit einer solchen von 65 536 Stufen.

Im einfachsten Fall wird jedem Pixel nur ein Bit zugeordnet, das über die Alternative "schwarz" oder "weiß" entscheidet.

(engl.: Schwarzpunktverbesserung).

=> Tiefenkompensierung.

Farbmetrisch [=> Farbmetrik] versteht man unter Blau die mit dem Buchstaben B bezeichnete => additive Grundfarbe mit der von => CIE bereits 1931 genormten Wellenlänge 435,8 nm.

Die => Komplementärfarbe zu B. ist => Yellow.

B. entsteht beim Druck durch Mischung von => Magenta und => Cyan.

Bei der => EBA auftretender und für (ältere) => CCD-Sensoren typischer Effekt der "Über- belichtung" durch Überladung eines => Sensor- elementes, die zudem auf benachbarte Elemente übergreift. Besonders helle und reflektierende Bildelemente werden dadurch ohne Zeichnung wiedergegeben.

Bei neueren CCD-Sensoren wird dem B. hardware- seitig durch Kurzschlußschaltung bei Überladung entgegengewirkt .

=> CMOS-Sensoren sind von B. praktisch nicht betroffen.

Optisches Speichermedium, Nachfolger der (noch) weit verbreiteten => DVD mit bedeutend größerer Aufzeichnungskapazität.