Epson

Epson ist eindeutiger Marktführer  bei Druckern für Fineartprinting. Epson entwickelt. produziert und fertigt außerdem eine umfangreiche Produktpalette von LCD-Projektoren bis zu Sensoren und anderen Mikrobauelementen. 

Epson ist eindeutiger Marktführer  bei Druckern für Fine-Art-Printing. Epson entwickelt, produziert und fertigt außerdem eine umfangreiche Produktpalette von LCD-Projektoren bis zu Sensoren und anderen Mikrobauelementen. 

Für den Handel und die Industrie werden Produkte für den Großformat-, Kassen-, Etiketten- und Ticketdruck, sowie Robotersysteme für Montage und Handhabung hergestellt. Die Epson-Gruppe wird von der japanischen Seiko Epson Corporation geführt und beschäftigt weltweit mehr als 73.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften. Epson erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von insgesamt 9,8 Mrd Dollar

Die Epson Deutschland GmbH wurde 1979 als Tochter der japanischen SEIKO EPSON CORPORATION gegründet. Das in Meerbusch, Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter und betreut die Vertriebsgebiete Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der Siegeszug der Ultrachrome-Tinten

Auf der Drupa 2000 in Düsseldorf stellte Epson unter dem Namen „Ultrachrome“ die ersten wasserbasierenden Pigment-Tinten vor, die zunächst in der Druckbranche für Proofing-Zwecke in den Großformatdruckern Epson Stylus Pro 7600, Druckbreite 24 Zoll, entsprechend 61 cm) und Stylus Pro 9600, Druckbreite 44 Zoll, entsprechend 111cm, eingesetzt wurden. Die wasserbasierenden Pigmenttinten unter dem Namen „Ultrachrome“ brachten gegenüber den bis dahin verwendeten wasserbasierenden Dye-Tinten eine deutlich verlängerte Haltbarkeit von Drucken. Während Drucke mit wasserbasierende Dye-Tinte selbst im Innenbereich in hellen Räumen häufig schon nach einem Sommer ausbleichen, erreichen die Ultrachrome-Tinten Haltbarkeiten von  Jahrzehnten.  Ein Grund für diese hervorragende Langzeitstabilität sind die harzummantelten Pigmente die Epson verwendet und die sehr stabil gegen UV-Strahlung und Ozon sind. Durch die haltbaren Pigmenttinten war es nun auch folgerichtig archivfeste Papiere zu bedrucken, um beispielsweise in der Kunstreproduktion oder in der Fotografie Inkjet statt fotochemischer Verfahren zu nutzen.

Einer der ersten Drucker, der die neuen Ultrachrome-Tinten für den Fotografen erschloss, war der Stylus Photo 2100 für Formate bis DIN-A3+  (ab dem Jahr 2003). Der Stylus Photo 2100 war für manchen Anwender der Einstieg in den Fineart-Druck. Schwachpunkt damals war der Schwarzweißdruck, denn neben Photo-Black und Matte-Black nutzte der Stylus Photo 2100 lediglich Lightblack. Erst mit der Einführung der Ultrachrome-K3-Tinten 2005 war Schwarzweiß aus dem Drucker auch in der Qualität mit den Ergebnissen aus der Dunkelkammer gleichauf, in Teilbereichen auch überlegen. Ursache für den Qualitätszuwachs war die Erweiterung des Tintensets um Light Light Black, also helles Grau.

Das Set der Ultrachrome-K3-Tinten besteht aus insgesamt neun Patronen: Den Farben Cyan, Magenta, Light Cyan und Light Magenta sowie Gelb und ausserdem aus dem glänzenden Photo Black, Matte Black sowie Light Black und Light Light Black. Damit erschloss Epson den Fotografen eine Grauwertskala, wie dies Profis aus der Dunkelkammer kannten.

LightBlack und LightLightBlack für feinstes Grau

Durch die Nutzung beispielsweise von PhotoBlack und den beiden grauen Tinten (LightBlack und LightLight Black, entspricht hellem Grau, ca 18%) ist es seitdem möglich, feinste Grauwerte aufs Papier zu bringen. Der Epson Stylus R 2400 war 2005 einer der ersten Drucker, der diese Qualität auch auf das Papier brachte. Allerdings hatte er ein Manko: seine winzigen Tuntenpatronen enthielten nur etwa 12 Milliliter der teuren Ultrachrome-K3-Tinte. Wer damals sowohl matte Medien als auch glänzende bedrucken wollte, musste die Schwarzpatrone (PhotoBlack) gegen die Matteblack-Patronen wechseln. Ein Tintenwechsel mal einfach so, war damit teuer. Dies war auch beim Folgemodell, dem Epon Stylus Photo R 2880 leider so. Nachfolger des Stylus Photo R2880 wurde dann der Stylus Photo R 3000, der erstmals bei Epson in der Klasse für Formate bis Din-A3+ mit Patronen mit 25 Milliliter bestückt war.

Erfolgsmodell Epson Stylus Pro 3880

Der erfolgreichste unter den Pigmentdruckern von Epson war der 2006 auf der Photokina vorgestellte Stylus Pro 3800. Dieses Erfolgsmodell nutzte die Ultrachrome-K3-Tinten, verzichtete auf eine Rollenoption was ein kompaktes Gehäuse und einen günstigen Preis ermöglichte und sogar Formate bis DIN-A2 bedruckte. Nachdem Canon 2007 einen 12-Tinten-Drucker  für Foto- und Fineart-Printing in den Markt brachte, bohrte Epson 2008 die Ultrachrome-K3-Tinte auf „Ultrachrome Vivid Magenta“ auf und stattete fortan den Stylus Pro 3800 damit aus, der mit dieser Farbraumerweiterung als Stylus Pro 3880 vermarktet wurde. Seine neun Tintenpatronen boten einen erweiterten Farbraum, hielten Canons 12-Kanal-Modell in Schach und festigten Epsons Marktdominanz erfolgreich.

Surecolor P600 und Surecolor P800

Erst zur Photokina 2014 wurde von Epson mit dem Surecolor P600 das Nachfolgemodell für den Stylus Photo R 3000 (Druckformat max. A3+) und im Frühjahr 2015 mit dem Epson Surecolor P800 das Nachfolgemodell für den Stylus Pro 3880 (Druckformat bis DIN-A2) vorgestellt. Die wesentlichen Änderungen bei den Surecolor-Modellen resultieren aus den neuen Tinten, die nun den Namen "Ultrachrome HD" tragen. In erster Linie bringen Sie ein tieferes Schwarz auf das Medium, was das gesamte Druckbild leuchtender und kontrastreicher erscheinen lässt. Auf Hahnemühle Baryta FB lassen sich beispielsweise Schwarzwerte von Dmax 2,8 messen. Auf matten Papieren ist die Dichte physikalisch bedingt weit geringer, aber noch immer höher als mit den Tinten des Vorgängers Stylus Pro 3880 gedruckt. Die Ultrachrome HD-Tinten, beispielsweise des Surecolor P800, umfassen folgende neun Patronen: Die Farben Cyan, Magenta, Light Cyan und Light Magenta sowie Gelb und außerdem folgende unbunten Farben: Photo Black (für gänzende Medien), Matte Black (für matte Medien) sowie Light Black und Light Light Black. Die Ultrachrome HD-Tinten sind nach Ergebnissen von Wilhelm-Research in der Haltbarkeit noch stabiler als die bisherigen Ultrachrome-Tinten.

Tinte ist  Epsons Kernkompetenz

Epson bietet auch eine umfangreiche Range an Papieren für den Fineart-Druck an. Für den Anwender suggeriert dies, dass diese Papiere die Garantie für optimale Ergebnisse seien. Wer sich allerdings Papiere von Fremdherstellern wie Hahnemühle, Canson, Ilford oder Moab kauft, der kann sich ICC-Profile für den jeweiligen Druckertyp  und das entsprechende Medium auf der Website der jeweiligen Papierhersteller laden. Zu diesen Profilen gibt es eine entsprechende Empfehlung, unter welcher Treibereinstellung das jeweilige ICC-Profil eingebunden werden soll, um eine wirksames Farbmanagement zu ermöglichen.  Erst das ICC-Profil in Kombination mit der vom Hersteller für dieses Profil vorgeschriebenen Treibereinstellung ermöglichen perfektes Farbmanagement.

Brauche ich ein RIP für Fineart-Printing?

Immer wieder stellen FineArtPrinter-Leser die Frage, ob ein RIP (Raster-Image-Prozessor) für den  Druck von Fineart-Papieren sinnvoll ist. Aus der Erfahrung von FineArtPrinter-Chefredakteuer Hermann Will kann man diese Frage getrost mit „nein“ beantworten. Wer sich einen Drucker wie den Surecolor P600 oder Surecolkor P800 kauft, erhält entweder auf der mitgelieferten CD oder im Download bei

http://www.epson.de/de/de/viewcon/corporatesite/support

den kostenlosen Druckertreiber für seinen Drucker und er wird über die Druckqualität erstaunt sein. Wer als Anwender nach einiger Praxis feststellt, dass er gerne mit bestimmten Rasterverfahren oder mit verschiedenen Druckern von einem Rechner aus arbeitet, ist selbstverständlich in der Lage mit einem solchen RIP wie Imageprint oder StudioPrint von Ergosoft sich neue Ausgabequalitäten zu erschließen. Zur Bedienung eines solchen RIP gehört allerdings auch spezielles Fachwissen. Wer dieses nicht hat, erzielt bereits mit dem serienmässigen Druckertreiber für seine Stlyus Pro 3880 oder seinen Surecolor P 800 ausgezeichnete Ergebnisse.

Epson Forum bei FineArtPrinter

Für alle Nutzer von Epson-Druckern für Fineart-Printing hat FineArtPrinter auch ein Forum eingerichtet. Allerdings müssen sie alle jene die eigene Forum-Beiträge schreiben woll sich vorher anmelden. Die Anmeldung wird geprüft und meist innerhalöb von 24 Stunden frei geschaltet. Dies ist leider erforderlich, um Trolle und Spam-Lästlinge davon abzuhalten, dieses von sachlicher Diskussion gepräte Forum für ihre Zwecke zu missbraucehn

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