FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

(engl.: Strahler). Oberbegriff für einen Digital- Projektor. Das projizierte Bild ist aus => Pixeln zusammengesetzt.

In der Systematik des => ICC gehören Beamer zur Geräteklasse der => Anzeigegeräte. Letztlich ist Beamer eine Verselbstständigung des Markennamens des ersten Röhrenprojektors, des Advent VideoBeam 1000 zum Gattungsbegriffs. Es lassen sich verschiedene Arten von Beamern unterschieden:

LCD-Projektoren: Diese Flüssigkristallprojektoren (LCD) entwerfen das Bild in einer transparenten Aktivmatrix-Flüssigkristallanzeige. Heutzutage übliche Geräte verwenden drei voneinander getrennte LCD-Matrizen (3LCD-Technik) – für jede Grundfarbe eine –, deren Projektion über ein speziell angeordnetes Projektionssystem mit dicchroitischen Spiegeln zu einem Bild zusammengefügt wird.

DLP-Projektoren. In diesen Beamern, DLP steht für Digital Light Processing, kommt ein Digital Micromirror Device (DMD) zum Einsatz, eine integrierte Schaltung eine mit der für jeden einzelnen Bildpunkt ein winziger, durch einen elektrischen Impuls kippbarer Spiegel gestuert wird.

LED-Projektoren. Dabei kommen LEDs  (Led Emitting Diode) als Lichtquelle zum Einsatz. Aufgrund des geringeren Energieeinsatzes können solche Beamer auch mit geringer oder gar ohne Gebläsekühlung betrieben werden.

Röhrenprojektoren. Für jede der drei Grundfarben ist eine eigene Kathodenstrahlröhre samt Objektziv erforderlich. Deshalb werden Röhrenprojektoren vorwiegend im professionellen Markt, beispielsweise für Flugsimulatoren, genuzt.

Für die elektronische Bildverarbeitung [=> EBV] erforderliche Computerprogramme. Neben Programmen zur eigentlichen Bildbearbeitung einschl. RAW-Konvertierung [=> RAW] zählen dazu Programme für => Farbmanagement, Bildverwaltung und -archivierung, im weiteren Sinne auch für das Drucken und Publizieren.

Für die professionelle => EBV sollte nur Software eingesetzt werden, die den ICC-Standard [=> ICC] voll unterstützt. Dieser verlangt u.a. Auswahl unter vier  => Umrechnungs- prioritäten, Wahl von

Quell-, Ziel-, Simulations- und Monitorprofil sowie Einbetten und Auslesen von => ICC-Profilen in bzw. aus einer => Bilddatei.

Sammelbegriff für alle bedruckbaren Materialien.

Gerät zur Übertragung digitaler Bildinformation (Bild, Grafik, Text) auf eine => Druckform oder ein analoges Bildträgermedium.

Siehe auch: => CRT-Belichter; => Laserbelichter;

=> LED-Belichter; => Fotopapierbelichter.

Eine katalogmäßig angebotene => Schmuckfarbe aus einem von Druckfarben-Herstellern definierten Mischfarbensystem. Bekannte Systeme sind Pantone- und HKS-Farben. B. F'n können z.Tl. auch mit CMYK-Farben nachgemischt werden [=> CMYK].

Bei Systemkameras und => Digitalbacks, deren Sensorformat kleiner als ein => Vollformat-Sensor ist, das Größenverhältnis der Formatdiagonalen.

Beispielsweise hat eine Systemkamera mit einer

=> Sensoreinheit des Formats APS-C (23,6 x 15,7 mm) gegenüber dem Kleinbild-Vollformat (36 x 24 mm) einen Beschnittfaktor von 1,5.*

* Der Beschnittfaktor wird mitunter als Verlängerungsfaktor bezeichnet, was nicht korrekt ist, weil nicht die Brennweite verlängert, sondern ein Ausschnitt des Vollformats genutzt wird.

Die => Auflösung einer ausgabebezogenen => Bilddatei als Anzahl Bildpunkte (=> Pixel) je Längeneinheit.

Die korrekte Maßeinheit ist pixel per inch (Abk.: ppi). Stattdessen wird noch vielfach die Bezeich- nung dot per inch (dpi) gebraucht [=> Dot]. Diese Bezeichnung ist irreführend, weil für die Auflösung von => Ausgabegeräten ebenfalls dpi verwendet wird, was dort korrekt ist.

Die im Wege der Bildbearbeitung einzustellende B. richtet sich nach Ausgabezweck und Anforderungen der => Ausgabegeräte. Eine wesentlich über 360 ppi hinaus gehende B. bringt wegen des begrenz- ten Auflösungsvermögens des menschlichen Auges keinen weiteren Informationsgewinn.

Siehe auch: => Druckauflösung.

Zur Gruppe der => Bearbeitungs-Software zählendes Programm zur Bearbeitung einer => Bilddatei. Ein Bildbearbeitungsprogramm ist zentrales Element für alle in der=> EBV anfallenden Arbeitsschritte und damit unverzichtbar. Man unterscheidet Bildbearbeitungsprogramme, bei denen die einzelnen Arbeitsschritte unmittelbar auf die ursprüngliche Bilddatei einwirken und diese verändern und solche mit parametrischem Ansatz [=> Parametrische Bildbearbeitung].

Führendes Bildbearbeitungsprogramm ist heute Adobe Photoshop sowie aus dem gleichen Unternehmen Adobe das Bilddatenbank- und Bildverarbeitungsprogramm Lightroom.Festzustellen ist auch die tendez, dass RAW-Konvertern soviele Funktionen hinzugefügt werden, dass diese auch als Bildbearbeitungsprogramm genutzt werden können.

Im führenden Bildbearbeitungsprogramm Photoshop lassen sich spezielle Aktionen programmieren, die häufige Arbeitsschritte automatisch ablaufen lassen und speziell bei der Bildverarbeitung in Photoshop effizientes Arbeiten ermöglichen. FineArtPrinter-Autor Roberto Casavecchia hat zur Steigerung von Effizienz und Qiualität der Bildverarbeitung Photoshop-Aktionen geschrieben, mit denen sich die bem Demosaicing unvermeidbare digitale Unschärfe beseitigt wird.

Diese Photoshop-Aktionen sind auf die Sensoren der Kamera abgestimmt. Angeboten werden Aktionen für Canon, Nikon,  Fuji, Leica, Olympus, Sony und Pentax.

Weitere Bildbearbeitungsprogramme sind unter anderem Gimp, Picasa, Serif Affinity Photo, Photoshop Elements.

Die Gesamtheit der digitalisierten Bild- informationen einer optisch erzeugten Abbildung eines Motivs (einer => Szene) oder einer Vorlage in einer strukturierten und für die elektronische Datenverarbeitung [=> EDV] codierten Form.

Eine B. ist Bitmap orientiert [=> Bitmap] und entweder auf die Aufnahme oder die Ausgabe bezogen.

Die aufnahmebezogene B. enthält von einem => Bilderfassungsgerät gelieferte, unbearbeitete Bildinformationen. Diese repräsentieren die Aufnahmesituation mit ihren spezifischen Beleuchtungsverhältnissen. Verfälschungen der Bildinformationen durch geräteabhängige optische und elektronische Fehlerquellen, wie unzulänglicher Dynamikumfang [=> Dichteumfang], => Rauschen, => Digitale Unschärfe, => Artefakte, Aliasingeffekte [=> Aliasing], sind i.a. nicht korrigiert.

Die Datei kann bei dafür geeigneten Bilderfassungs geräten im RAW-Format [=> RAW] oder in einem anderen => Dateiformat vorliegen. Neben den eigentlichen Bildinformationen werden dabei auch

=> Metadaten erfasst (nicht bei allen Datei- formaten).

Daneben erzeugen viele Digitalkameras auch ausgabebezogene Bilddateien, wobei kameraintern ein => Colour rendering mit einstellbaren Parametern erfolgt.

Die ausgabebezogene B. enthält bearbeitete Bildinformationen, die auf ein gewünschtes => Ausgabegerät, Medium und/oder eine bestimmte Betrachtungsumgebung bezogen sind.

Insbesondere im Low-end- und Consumerbereich wird die Bildbearbeitung häufig kameraintern automatisch vorgenommen.

Eine B. wird durch vier grundlegende Merkmale gekennzeichnet: Abmessung, => Auflösung,

=> Bittiefe, => Farbmodell. Sie kann vergleichs- weise sehr groß sein und stellt deshalb besondere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der eingesetzten EDV-Systeme.

Für die elektronische Bildaufzeichnung [=> EBA] benötigtes Gerät [=> Digitalkamera, => Scanner].

B. bilden in der Systematik des => ICC eine eigene Geräteklasse.

In => Bilderfassungsgeräte integrierte Hard- ware/Software-Kombination, die von => Sensoren gelieferte Signale intern zu einer oder mehreren

=> Bilddateien in unterschiedlichen => Datei- formaten aufbereitet und abspeichert

(= Primärspeicherung).

Die Software des B. gehört zur Hersteller eigenen "firmware" und ist i.a. nicht auf andere Geräte übertragbar.

Das kleinste adressierbare Bildelement, das von einem Bilderfassungsgerät erfasst werden kann [=> Bilderfassungsgerät; => Adresse].

Siehe auch => Pixel.

Der B. ist nicht mit dem => Druckerpunkt zu verwechseln!

Arbeitsschritt der (unglücklich so genannten) => Monitorkalibrierung. Hierbei wird ein Meßgerät eingesetzt (=> Spektralfotometer oder => Colorimeter), mit dem die Abweichungen der Monitor- farben von denen eines => Referenzfarbraumes farbmetrisch erfasst und anschließend als Monitor- profil [=> Farbprofil] zur Justierung (Korrektur) der Farbwiedergabe bereitgestellt werden.

Man unterscheidet zwischen => Software- kalibrierung und => Hardwarekalibrierung.

Die Grundeinstellung eines Bildschirms (Monitors) für eine optimale Farbwiedergabe. Sie umfasst die Einstellung von => Helligkeit, => Kontrast, => Weißpunkt und => Monitorgamma. Bildschirmkalibrierung ist nicht mit dem (unglücklich gewählten) Begriff => Monitorkalibrierung zu verwechseln. Sie ersetzt nicht die => Charakterisierung bzw. => Profilierung, sondern ist deren notwendige Voraussetzung. Die Parameter der Bildschirmkalibrierung sollten sich an dem Verwendungszweck des Geräts ausrichten. Beispielsweise empfiehlt Adobe für die => EBV mit dem dabei häufig verwendeten => Arbeitsfarbraum => Adobe RGB (1998) eine Weißpunkt- Helligkeit zwischen 125 und 200 cd/m² und ein Kontrastverhältnis zwischen 230 : 1 und 400 : 1. [=> Weißpunkt; => cd/m²; => Kontrast]. Es ist darauf zu achten, dass Monitorgamma und => Gamma des => Arbeitsfarbraums übereinstimmen, damit es bei der EBV nicht zu umrech- nungsbedingten Verlusten von => Tonwerten und zu => Tonwertabriss kommt. Wissenswert die Tatsache, dass bei speziell in der Fotogfrafie häufig verwendete iMacs die für eine Bildschirm-Grundeinstellung voreingestellten Helligkeitswerte oftmals mehr als 250 cd/m2 betragen. Im allgemeinen findet Bildbearbeitung an Monitoren mit einer Helligkeit zwischen 100 und 120 cd statt, nur so ist gewährleistet, dass der am Bildschirm so überzeugend wirkende Print im Ausdruck nicht komplett zu dunkel wird.

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