FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

1. Umgangssprachlich: Die => Sättigung einer Farbe. 2. Im => CIE LCH-Farbraum das der Farbsättigung entsprechende => Chroma

Andere Bezeichnung für => Farbton. B. wird insbesondere von "fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V." bevorzugt. 

In seiner ursprünglichen Form aus einer Bütte von Hand geschöpftes Papier aus hochwertigen Faserstoffen. Auf Rundsieben maschinell gefertigtes Papier hat ähnliche Eigenschaften. In beiden Fällen entsteht keine einheitliche Ausrichtung der Fasern [=> Laufrichtung]. Handgeschöpfte Büttenpapiere verfügen vielfach über einen unbeschnittenen, unregeklmässigen Rand, der einem solchen Büttenpapier Unikatcharakter verleiht. Für FineArtPrinting kann man Büttenpapier selbst mit einer Tintenempfangsschicht präpapieren, einziger Nachteil dabei: Das Papier wellt sich, muss also vor dem Druck durch pressen erst wieder in Planlage gebracht werden.

1. Abgekürzte Bezeichnung der => subtraktiven Grundfarbe => Cyan. 2. (von engl. chroma). Bezeichnung für den farbmetrischen Begriff der => Buntheit einer Farbe im CIE LCH Farbraum [=> CIE LCH]. 

Camera RAW ist die Bezeichnung für den => RAW-Konverter von Adobe. Heute Bestandteil der CC-Collection von Adobe.Camera RAW unterstützt in der jeweils neuesten Version die Entwicklung der proprietären RAW-Format aller gängigen Kamera-Hersteller.

Adobe Camera RAW wird aktuell im Mai 2019 in Version 11.2.1 bereit gestellt.

Die Kameras des japanischen Konzerns Canon sind bekannter als die Drucker, denn Canon ist der größte Kamerahersteller der Welt. Canon gilt als Erfinder des thermischen Inkjet (Bubble-Jet). 1979 reichte Canon beinahe zeitgleich mit Hewlett Packard ein Patent für thermischen Tintenstrahldruck ein. Die Bubble-Jet-Technologie, also das Herausschießen der Tinte aus der Druckdüse durch impulsartige Erwärmung, ist neben dem von Epson verwendeten Piezo-Verfahrens noch immer Stand der Technik.

Canon entwickelt und vermarktet neben Kameras und Druckern auch Produkte wie Videokameras, Ferngläser, Mikrofilm-Lesegeräte (Canon 100), Fax- und Kopiergeräte, Medizintechnik und digitale Hochleistungsdrucker. 

Im Segment Fineart-Drucker hat Canon seit 2016 mit dem Imageprograf (IPF) Pro-1000 einen Drucker für Papierformate bis A2 am Start, der aufgrund der hervorragenden Druckqualität und des wegweisenden Handlings beim Papiereinzug seinesgleichen sucht. Der IPF Pro-1000 wurde im Februar 2016 in den Markt eingeführt und ist mit zwölf Tintenpatronen ausgestattet. Allein vier Schwarztinten sind an Board des Canon IPF Pro-1000, der matte und glänzende Papier im Wechsel bedrucken kann, ohne dass Druckkopfdüsen gespült werden müssten. Das Patronenvolumen von jeweils 80 Milliliter macht deutlich, dass sich der IPF Pro-1000 in erster Linie an Semiprofis und Profis sowie Fotoclubs wendet, die auch mal mehrere Prints im Format DIN-A2 benötigen.

Der Canon Pro-1000 nutzt die neueste Generation der Lucia-Pigment-Tinten. Die für den Heimanwender von Canon vermarkteten Drucker werden unter der Bezeichnung Pixma angeboten. Mit dem Pixma Pro 9500 stellte Canon 2006 den ersten Pigment-Drucker in der Klasse der Druckformat bis A3+ vor. Zwei Jahre später wurde dieser Drucker zum Pixma Pro 9500 MKII aufgewertet, ehe er 2010 vom Canon Pixma Pro-1 abgelöst wurde.

(engl.: Leinwand). Ein Baumwollgewebe, das große Festigkeit und Steifheit aufweist und, wenn straff gespannt, seine Form behält. Wegen seiner Struktur ist C. ein beliebtes => Medium für die Anfertigung von => Prints.

Siehe auch: => Fotoleinwand.

Druckfilmbelichter, bei dem der Film an einer unbewegten Lichtquelle vorbegezogen wird [=> Druckfilmbelichter].

Gegensatz: => Trommelbelichter.

Frühe Version der => Photo CD, auf der mehrere tausend Bilder (in niedriger => Auflösung) zusammen mit Bild und Ton gespeichert werden können; später abgelöst durch die => Photo CD Portfolio II. Wie alle Photo CD Versionen heute obsolet.

CCD-Sensor leitet sich vom engl. Charge Coupled Devices ab: Gekoppelte Ladungsträger). Bauelement für die => elektronische Bildaufzeichnung, das mit einer Vielzahl von CCD-Sensorelementen besetzt ist [=> Sensorelement].

Die hier angewendete Halbleitertechnologie ermöglichte mit einer Miniaturisierung aller Bauteile erstmals die Herstellung praxisgeeigneter Digitalkameras.

Siehe auch: => CMOS-Sensor.

(Abk. von engl. Compact Disk Interactive). Für Multimedia-Anwendungen [=> Multimedia] entwickeltes Speichermedium; für die => EBV weder gedacht noch geeignet.

Die CD-I ist durch die Entwicklung der DVD- Technik überholt [=> DVD] und damit obsolet geworden.

  1. (Abk. von engl. Compact Disk Recording). Das (einmalige) Beschreiben einer CD.
  2. Bezeichnung für das entsprechende Speichermedium. Als Archivmedium beliebt, da hier die geringsten Medienkosten unter allen Optischen bzw. Magneto- Optischen Speichersystemen anfallen. Die Eignung einer CD als Medium für Langzeitarchivierung wird kontrovers beurteilt. Die CD-R hat nach Einführung der => DVD an Bedeutung verloren. 

Eine => Speicherkarte im "Compact Flash" Standard, die sich durch kleine Bauart bei hoher Leistungsfähigkeit auszeichnet und u.a. bei => Digitalkameras eingesetzt wird.

Siehe auch: => Flash-Speicher.

Die farbmetrische Erfassung des geräteeigenen Farbcharakters eines => Farbgeräts.

Hierbei wird ein Meßgerät eingesetzt (=> Spek- tralfotometer oder => Colorimeter), mit dem die Abweichungen der Gerätefarben von denen eines geräteneutralen => Referenzfarbraumes an einer ausreichenden Anzahl von => Farborten gemessen werden. Aus den Meßdaten kann anschließend ein Geräteprofil [=> Farbprofil] zur Justierung (Korrektur) der Farbwiedergabe erstellt werden.

Meist wird dies von der Software des Farbmess- gerätes nach Abschluss der Ch. automatisch erledigt.

Ch. ist Teil des => Farbmanagement und setzt

=> Kalibrierung des Gerätes voraus.

Mit der => Sättigung eng zusammenhängendes farbmetrisches Attribut eines => Farberschein- ungsmodells, das die Buntheit beschreibt.

Nicht zu verwechseln mit => Chrominanz!

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