FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

Frühe Version der => Photo CD, auf der mehrere tausend Bilder (in niedriger => Auflösung) zusammen mit Bild und Ton gespeichert werden können; später abgelöst durch die => Photo CD Portfolio II. Wie alle Photo CD Versionen heute obsolet.

(Abk. von engl. Compact Disk Interactive). Für Multimedia-Anwendungen [=> Multimedia] entwickeltes Speichermedium; für die => EBV weder gedacht noch geeignet.

Die CD-I ist durch die Entwicklung der DVD- Technik überholt [=> DVD] und damit obsolet geworden.

  1. (Abk. von engl. Compact Disk Recording). Das (einmalige) Beschreiben einer CD.
  2. Bezeichnung für das entsprechende Speichermedium. Als Archivmedium beliebt, da hier die geringsten Medienkosten unter allen Optischen bzw. Magneto- Optischen Speichersystemen anfallen. Die Eignung einer CD als Medium für Langzeitarchivierung wird kontrovers beurteilt. Die CD-R hat nach Einführung der => DVD an Bedeutung verloren. 

Eine => Speicherkarte im "Compact Flash" Standard, die sich durch kleine Bauart bei hoher Leistungsfähigkeit auszeichnet und u.a. bei => Digitalkameras eingesetzt wird.

Siehe auch: => Flash-Speicher.

Die farbmetrische Erfassung des geräteeigenen Farbcharakters eines => Farbgeräts.

Hierbei wird ein Meßgerät eingesetzt (=> Spek- tralfotometer oder => Colorimeter), mit dem die Abweichungen der Gerätefarben von denen eines geräteneutralen => Referenzfarbraumes an einer ausreichenden Anzahl von => Farborten gemessen werden. Aus den Meßdaten kann anschließend ein Geräteprofil [=> Farbprofil] zur Justierung (Korrektur) der Farbwiedergabe erstellt werden.

Meist wird dies von der Software des Farbmess- gerätes nach Abschluss der Ch. automatisch erledigt.

Ch. ist Teil des => Farbmanagement und setzt

=> Kalibrierung des Gerätes voraus.

Digitalkamera mit => Flächensensor. Gegensatz: => Kamerascanner.

Vorteile der Ch. gegenüber dem Kamerascanner sind: Kurze bis sehr kurze Belichtungszeiten, Serienbilder in schneller Folge, möglicher Blitzlichteinsatz, schnelle kamerainterne Bildaufzeichnung. Der anfängliche Nachteil einer vergleichsweise geringeren => Auflösung besteht nicht mehr.

Mit der => Sättigung eng zusammenhängendes farbmetrisches Attribut eines => Farberschein- ungsmodells, das die Buntheit beschreibt.

Nicht zu verwechseln mit => Chrominanz!

Abbildungsfehler optischer Systeme; siehe auch:

=> Farbsaumbildung.

Der => Farbumfang eines => Farbraumes in einer zweidimensionalen Darstellung (ohne Berücksich- tigung der => Luminanz).

Die Chr. wird als Dreieck dargestellt, dessen Eck- punkte durch die => Farborte der drei => Primär- valenzen im => Referenzfarbraum gebildet werden. Dieser ist häufig die zweidimensionale => CIE-Normfarbtafel.

Anteil eines => Farbsignals, der die Farbigkeit beschreibt. In Farbmodellen wird die Chr. durch zwei von einander unabhängige Koordinaten eindeutig bestimmt.

Siehe auch: => Luminanz.

(Abk. von franz. Comission Internationale de l'Eclairage). Eine internationale Wissenschafts- Organisation, die maßgebliche Standards zur Beleuchtung, Farbdefinition und Farbmetrik erarbeitet und von der "International Organization for Standardization" [=> ISO] als Normungsinstitut anerkannt ist.

Von => CIE genormtes => Farbmodell, das ähnlich wie => CIE L*u*v* aus den Werten des

=> CIE xyY Farbmodells unter Einbezug der Beleuchtungslichtart berechnet wird und annähernd => visuell gleichabständig ist.

Der C.-Farbraum hat die Form einer Kugel, mit L* (gesprochen: LStar) als Achse kreisförmiger Farbscheiben gleicher Helligkeit.

Auf diesen liegen die Farbkomponenten a* (rot bis grün) und b* (gelb bis blau). Sie können positive und negative Werte annehmen und bilden Ordinaten (+a* bis -a*) bzw. Abszissen (+b* bis

-b*) eines rechtwinkligen Koordinatensystems mit dem Zentrum als Nullpunkt.

Die => Sättigung ist definiert als Hypotenuse des rechtwinkligen Dreiecks mit den Farbwerten a* und b* als Katheten. Sie nimmt vom Zentrum (Unbuntwert) zum Rande zu.

CIE L*a*b* dient als geräteunabhängiger Referenz-Farbraum für das => Farbmanagement und ist für die Druckindustrie verbindlicher Standard.

Es gibt drei CIE L*a*b* Farbmodelle aus den Jahren 1976, 1994 u. 2000, die dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechen.

Siehe auch: => CIE LCH.

Von => CIE genormtes => Farbmodell, das aus den Werten des => CIE xyY Farbmodells berechnet und hauptsächlich für die Darstellung und Messung der => Spektralfarben von => Anzeigegeräten eingesetzt wird.

Der Rechenaufwand zur numerischen Erfassung von Farbabweichungen [=> Farbabstand] ist erheblich. Für diesen Zweck besser geeignet ist

=> CIE L*a*b*.

Siehe auch: => CIE-Lu'v'-Farbtafel.