FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

Eine der drei Hauptfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) des sichtbaren Spektrums; Grundlage für das  RGB-Farbmodell [=> Farbmodell; => RGB;

=> Rot; => Grün; => Blau].

Durch Mischung von additiven Grundfarben [=> Additive Farbmischung] können beliebige, aber nicht alle, Farben definiert werden. Eine additive Grundfarbe kann jedoch nicht aus den beiden anderen additiven Grundfarben ermischt werden.

Gleiche Teilmengen von roten, grünen und blauen Strahlern erzeugen in der Addition die => Farb- empfindung Weiß.

Die Wahrnehmung additiver Grundfarben ist von den Eigenschaften der sie erzeugenden => Geräte (z. B. Farbmonitor) abhängig [=> Geräteabhängige Farbe]. Eine geräteneutrale Farbwahrnehmung ist nur mit => Farbmanagement möglich.

Ggs.: => Subtraktive Grundfarbe.

Programm zur visuellen => Bildschirmkalibrierung ohne Einsatz eines Farbmeßgerätes.

A. G. ist überholt und wird nicht mehr unterstützt.

Ein => Farbraum mit => Weißpunkt D65 und einem Gamma 2,2 [=> Gamma], der weitaus größer als => sRGB ist. Adober RGB 1998 stellt auch weitaus mehr Farben dar als die gebräuchlichsten CMYK-Farbräume [=> CMYK]. Die Grauabstufung gilt als nicht ideal, weshalb von => ECI ein verbesserter Farbraum, => eciRGB, empfohlen wird.

Weiter: Adobe RGB (1998) 2

Der Farbraum mit der Bezeichnung Adobe RGB (1998) wurde 1998 von Adobe auf die Praxisanforderungen von Fotografen hin definiert. Adobe RGB 1998  umfasst weitaus mehr Farbwerte  als eine in  sRGB abgespeicherte Datei. Speziell hochgesättigte Grün- und Blautöne werden in Adobe RGB noch beschrieben, die in sRGB den Farbraumgrenzen zum Opfer fallen. Adobe RGB 1998 hat auch in der Praxis deshalb seine Bedeutung weil, im Gegensatz zum Farbraum ProPhoto RGB, die definierten Farbwerte auch von hochwertigen Moniotoren dargestellt werden können.
Die Chromatizitäts-Eckwerte [=> Chromatizität] in der => CIE-Normfarbtafel sind

R:   x = 0,6400    y = 0,3300 G:   x = 0,2100   y = 0,7100 B:   x = 0,1500       y = 0,0600

Weißpunkt: x = 0,3127y = 0,3290

Ungeachtet dieser physikalisch bekannten Vorteile nutzt nur ein verschwindend geringer Teil der Fotografen den Farbraum Adobe RGB 1998, sondern begnügt sich mit dem letztlich für den "kleinsten gemeinsamen Nenner" ausreichenden Farbraum sRGB:

Ein => Arbeitsfarbraum mit => Weißpunkt D50 und einem Gamma 2,2 [=> Gamma].

Er deckt alle CMYK-Farbräume und druckbaren Farben ab [=> CMYK].

Charakteristik: Gegenüber => Adobe RGB (1998) verbesserte Farbsättigung (perfekt bei Rottönen), leichte Schwächen zwischen 470 nm und 520 nm.

Dieser sehr große Farbraum ist für 8-Bit-Bild- dateien wegen der Gefahr von => Tonwertabriss ungeeignet. Der volle Farbumfang kann von keinem => Anzeigegerät wiedergegeben werden.

Siehe auch: => Wide Gamut RGB; => Pro Photo RGB.

Weiter: A. W. G. RGB 2

Die Chromatizitäts-Eckwerte [=> Chromatizität] in der => CIE-Normfarbtafel sind

R:        x = 0,7347y = 0,2653

G:        x = 0,1142y = 0,8262

B:        x = 0,1566y = 0,0177

Weißpunkt:x = 0,3457y = 0,3585

Fachbegriff der Elektronischen Datenverarbeitung [=> EDV]. Die A. ist die eindeutige Kennzeichnung

(1) eines Geräts oder (2) einer Speicherstelle, die das System dem Gerät oder einer Informations- einheit zuweist. Das Vorhandensein einer A. ist Voraussetzung für das Zustandekommen von Datenverkehr. Beispielsweise kann der Befehl eines Anwendungsprogramms an einen Empfänger, eine bestimmte Aktion auszulösen, nur ausgeführt werden, wenn der Empfänger "adressierbar" ist.

Würde ein => RIP einem => Drucker den Befehl erteilen, ein => Rasterelement einzurichten, das kleiner als der kleinste vom Drucker darstellbare Mikropunkt ist, wäre dieses Rasterelement nicht adressierbar, der Befehl würde nicht ausgeführt.

Die Auflösung eines => Farbgerätes als Anzahl adressierbarer => Dots je Längeneinheit.

Maßeinheit ist => dpi.

Siehe auch: => Adresse; => Auflösung.

(auch: Alias-Effekt. Von lat. alias: anders, sonst). Bildstörung bei digital erzeugten Aufnahmen, die
unerwünschte Strukturen erzeugt, z.B. treppen- förmige Stufen an Objektkanten, unerwünschte
Farbsaumbildung, Moiré-Effekt [=> Moiré].
A. entsteht durch Fehler der Bildaufzeichnung
- bei Nichteinhaltung des => Abtast- Theorems, z B. bei zu geringer Auflösung (zu grobes Pixelraster),
- wenn die aufzuzeichnende Szene oder Vorlage Strukturen aufweist, die mit dem Pixelraster
interferieren.
Siehe auch: => Antialiasing.

In der => EBV ein zusätzlich zu den => Farb- Informationen, z.B. für Masken oder Transparenz,

Mit Alterungsbeständigkeit wird die Widerstandsfähigkeit von Materie gegen eine Veränderung ihrer Eigenschaften im Zeitablauf bei gleichbleibenden Umwelt- und Aufbewahrungsbedingungen beschrieben. Im FineArtPrinting versteht man unter Alterungsbeständigkeit speziell die Haltbarkeit analoger Ausdrucke von Bilddateien [=> Druck, => Print, => Ausbelichtung]. Letztlich wird die Alterungsbeständigkeit im Wesentlichen von Faktoren beeinflusst, die auf das

=> Medium und die => Druckfarbe bzw. => Druckertinte einwirken. Dies ist in erster Linie Licht, speziell der zerstörerische UV-Anteil. Daneben altern Prints auch stark unter dem Einfluss vonb Gasen. Besonders unterschätzt bei Beurteilung der Alterungsbeständigkeit wird der Einfluss von Ozon, das sich speziell im Sommer in Ballungsräumen bildet und den Alterungsprozess beschleunigt.

Testergebnissen und Einschätzungen der Alterungsbeständigkeit werden vorwiegend von Henry Wilhelm und seinem Institut Wilhelm Resaerch. vorgenommen. Die Alterungsbeständigkeit von Pigmentdrucken auf archivfesten Medien ist in den allermeisten Fällen größer als die Alterungsbeständigkeit von  fotochemischen Medien. Allenfalls Cibachrome/Ilfochrome bot eine vergleichsweise hohe Alterungsbeständigkeit. Um diese zu ermitteln, werden Musterdrucke über Wochen unter intensivem Licht gelagert.  Dabei wird regelmässig der Grad der Ausbleichung ermittelt. Aufgrund dieser Simulationen kann  die Alterungsbetsändigkeit von Drucken auf Leinwand, Fineart-Medien, Foto-Papier und Bildträgern aller Art hochgerechnet werden.

Rasterung [=> Raster] mit je einem flächenvariab- len => Rasterpunkt innerhalb einer => Rasterzelle. Die Mittelpunkte der Rasterpunkte haben einen von der => Rasterfrequenz abhängigen gleichen Abstand von einander, sind also in Reihen (Linien) angeordnet.

Ggs.: => Frequenzmodulierte Rasterung.

Begrifflicher Gegensatz zu => digital. Als a. werden Medien und Signale - z.B. von Bild oder Ton - bezeichnet, bei denen die Parameter, wie Helligkeit, Farbverlauf, Tonhöhe, Lautstärke usw., kontinuierlich verlaufende Werte annehmen, die zwischen einem Minimum und einem Maximum in nicht numerischer Form (stufenlos) vorliegen.

Die sie erzeugenden, aufzeichnenden und wieder- gebenden Geräte, Prozesse und Verfahren werden ebenfalls als a. bezeichnet.

Dementsprechend ist die auf photochemischen Verfahren beruhende herkömmliche Fotografie analoge Fotografie.

Maßnahmen zur Verhinderung oder Abschwächung von Aliasingeffekten [=> Aliasing] bei digital aufgezeichneten Bildern. Methodisch unterscheidet man Maßnahmen vor der => Quantifizierung [=> Tiefpassfilter] und solche danach [ => Oversampling]. A. ist eine der Ursachen für => Digitale Unschärfe

OK