FAQ

Von (A)rchiv bis (W)eisspunkt

Hier entsteht in den nächsten Wochen zur Abrundung der Website das FineArtPrinter-Glossar. Die Redaktion wird versuchen, Ihnen mit diesem Glossar die wichtigsten Antworten zu Fragen rund um Medien, Tinte sowie Druckerhard- und Software für Fineartprinting zu geben

 

Ein => Arbeitsfarbraum mit => Weißpunkt D50 und einem Gamma 2,2 [=> Gamma].

Er deckt alle CMYK-Farbräume und druckbaren Farben ab [=> CMYK].

Charakteristik: Gegenüber => Adobe RGB (1998) verbesserte Farbsättigung (perfekt bei Rottönen), leichte Schwächen zwischen 470 nm und 520 nm.

Dieser sehr große Farbraum ist für 8-Bit-Bild- dateien wegen der Gefahr von => Tonwertabriss ungeeignet. Der volle Farbumfang kann von keinem => Anzeigegerät wiedergegeben werden.

Siehe auch: => Wide Gamut RGB; => Pro Photo RGB.

Weiter: A. W. G. RGB 2

Die Chromatizitäts-Eckwerte [=> Chromatizität] in der => CIE-Normfarbtafel sind

R:        x = 0,7347y = 0,2653

G:        x = 0,1142y = 0,8262

B:        x = 0,1566y = 0,0177

Weißpunkt:x = 0,3457y = 0,3585

Die Auflösung eines => Farbgerätes als Anzahl adressierbarer => Dots je Längeneinheit.

Maßeinheit ist => dpi.

Siehe auch: => Adresse; => Auflösung.

(auch: Alias-Effekt. Von lat. alias: anders, sonst). Bildstörung bei digital erzeugten Aufnahmen, die
unerwünschte Strukturen erzeugt, z.B. treppen- förmige Stufen an Objektkanten, unerwünschte
Farbsaumbildung, Moiré-Effekt [=> Moiré].
A. entsteht durch Fehler der Bildaufzeichnung
- bei Nichteinhaltung des => Abtast- Theorems, z B. bei zu geringer Auflösung (zu grobes Pixelraster),
- wenn die aufzuzeichnende Szene oder Vorlage Strukturen aufweist, die mit dem Pixelraster
interferieren.
Siehe auch: => Antialiasing.

In der => EBV ein zusätzlich zu den => Farb- Informationen, z.B. für Masken oder Transparenz,

Mit Alterungsbeständigkeit wird die Widerstandsfähigkeit von Materie gegen eine Veränderung ihrer Eigenschaften im Zeitablauf bei gleichbleibenden Umwelt- und Aufbewahrungsbedingungen beschrieben. Im FineArtPrinting versteht man unter Alterungsbeständigkeit speziell die Haltbarkeit analoger Ausdrucke von Bilddateien [=> Druck, => Print, => Ausbelichtung]. Letztlich wird die Alterungsbeständigkeit im Wesentlichen von Faktoren beeinflusst, die auf das

=> Medium und die => Druckfarbe bzw. => Druckertinte einwirken. Dies ist in erster Linie Licht, speziell der zerstörerische UV-Anteil. Daneben altern Prints auch stark unter dem Einfluss vonb Gasen. Besonders unterschätzt bei Beurteilung der Alterungsbeständigkeit wird der Einfluss von Ozon, das sich speziell im Sommer in Ballungsräumen bildet und den Alterungsprozess beschleunigt.

Testergebnissen und Einschätzungen der Alterungsbeständigkeit werden vorwiegend von Henry Wilhelm und seinem Institut Wilhelm Resaerch. vorgenommen. Die Alterungsbeständigkeit von Pigmentdrucken auf archivfesten Medien ist in den allermeisten Fällen größer als die Alterungsbeständigkeit von  fotochemischen Medien. Allenfalls Cibachrome/Ilfochrome bot eine vergleichsweise hohe Alterungsbeständigkeit. Um diese zu ermitteln, werden Musterdrucke über Wochen unter intensivem Licht gelagert.  Dabei wird regelmässig der Grad der Ausbleichung ermittelt. Aufgrund dieser Simulationen kann  die Alterungsbetsändigkeit von Drucken auf Leinwand, Fineart-Medien, Foto-Papier und Bildträgern aller Art hochgerechnet werden.

Rasterung [=> Raster] mit je einem flächenvariab- len => Rasterpunkt innerhalb einer => Rasterzelle. Die Mittelpunkte der Rasterpunkte haben einen von der => Rasterfrequenz abhängigen gleichen Abstand von einander, sind also in Reihen (Linien) angeordnet.

Ggs.: => Frequenzmodulierte Rasterung.

Begrifflicher Gegensatz zu => digital. Als a. werden Medien und Signale - z.B. von Bild oder Ton - bezeichnet, bei denen die Parameter, wie Helligkeit, Farbverlauf, Tonhöhe, Lautstärke usw., kontinuierlich verlaufende Werte annehmen, die zwischen einem Minimum und einem Maximum in nicht numerischer Form (stufenlos) vorliegen.

Die sie erzeugenden, aufzeichnenden und wieder- gebenden Geräte, Prozesse und Verfahren werden ebenfalls als a. bezeichnet.

Dementsprechend ist die auf photochemischen Verfahren beruhende herkömmliche Fotografie analoge Fotografie.

Maßnahmen zur Verhinderung oder Abschwächung von Aliasingeffekten [=> Aliasing] bei digital aufgezeichneten Bildern. Methodisch unterscheidet man Maßnahmen vor der => Quantifizierung [=> Tiefpassfilter] und solche danach [ => Oversampling]. A. ist eine der Ursachen für => Digitale Unschärfe

In der Systematik des => ICC werden A'e als eigene Geräteklasse behandelt; zu ihr gehören Computer-Monitore (CRT, LCD), TV-Bildschirme, Projektoren (=> Beamer).

Diese Klasse verwendet das => RGB-Farbmodell.

Ein => Arbeitsfarbraum mit => Weißpunkt D65 und einem Gamma 1,8 [=> Gamma] für Macintosh Betriebssysteme.

Ein erweitertes Apple RGB führt bis zu den Grenzen des sichtbaren Spektrums und zu gesättigteren Farben. Außerdem sind Macintoshprofile mit Gamma 1,8 und Weißpunkt D50 verfügbar, z.B.

=> Color Match RGB.

Die Chromatizitäts-Eckwerte [=> Chromatizität] in der => CIE-Normfarbtafel sind

R:x = 0,625y = 0,34 G:x = 0,28y = 0,595 B:x = 0,155y = 0,07

Weißpunkt: x = 0,3127y = 0,3290

OK